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Meine Reise nach Galapagos

Im Herbst 2004 bekam ich die Möglichkeit, mich für ein Praktikum auf den Galapagos Inseln zu bewerben. Keine Frage, dass ich diese Gelegenheit ergreifen musste. Seitdem laufen die Vorbereitungen und Ende Februar geht es los.
Ich werde die meiste Zeit in einem Camp in den Bergen von San Cristobal, der östlichsten Insel verbringen. Dort versucht die Jatun Sacha Foundation, die endemische Flora vor invasiven Pflanzen zu schützen, in dem Pflanzgürtel und Anbauversuche für Obst und Gemüse unternommen werden. Bisher gibt es nur eine vage Vorstellung von den Arbeiten, die mich erwarten. Darunter sind Dinge wie Samen sammeln, pflanzen, Unkraut mit der Machete bekämpfen...
Während meines sechswöchigen Aufenthalts bleiben mir nur Emails zur Kommunikation. Falls es irgendwie klappt, werde ich schon von dort einige Eindrücke hierher vermitteln. Nach dem Trip soll auf dieser Seite aber ein Tagebuch erscheinen.
Doch nun zu meinem Reiseziel. ..
Das Galapagos Archipel liegt ca 1000 km westlich von der Küste Südamerikas direkt auf dem Äquator. Politisch zählen die Inseln zu Ecuador. Ihren Namen verdanken sie ihren wohl berühmtesten Einwohnern, den Schildkröten. Galapago ist spanisch und bedeutet Schildkröte. Die geographischen Ausdehnungen sind enorm. Der Abstand der nördlichsten Insel Darwin zu der am südlichsten gelegenen Espanola beträgt 430 km, zwischen der westlichsten Insel San Fernandina und der östlichsten San Cristobal liegen 200 km. Zu den Galapagos Inseln gehören 13 Inseln mit mehr als 10 qkm Fläche, 6 Inseln sind zwischen 1 und 10 qkm groß. Zudem werden noch mehr als 40 Inseln geringerer Größe aufgeführt.
Doch nun zu meinem Zuhause.



San Cristobal ist die östlichste der Galapagos Inseln und wie Santa Cruz auch bewohnt (ca 5000 Einwohner). Nur der Südwestteil der 558 qkm großen Insel ist besiedelt. Die Ortschaft der Insel heißt Puerto Baquerizo Morenodie Hauptstadt der Provinz Galapagos. Dort gibt es kleine Hotels, Geschäfte, den Flughafen der Insel sowie ein Büro der Nationalbehörde. Der besiedelte Teil wird von einem erloschenen Vulkan gebildet, der Norden der Insel ist dagegen flach und trocken. Bekannt ist die Insel für den großen Süßwasser See El Junco, der nach dem reichen Vorkommen an Juncus-Pflanzen benannt ist. Er liegt in 600 m Höhe auf dem Berg San Joaquin und ist oft von Nebel umgeben. Dort in der Nähe liegt auch das Camp von Jatun Sacha. Wo genau, war bisher nicht rauszukriegen. Vor dem See erreicht man mit der einzigen großen Straße El Progreso, eine Anbaustation. Vor allem Schildkröte, Rot- und Blaufußtölpel sowie Fregattvögel und Meerechsen kann man auf San Cristobal beobachten. Die Vegetation ist Epiphytenreich und üppig grün. Alles weitere findet sich dann wohl in meinem Tagebuch.